Ein Monat, drei Länder

Mexico, Belize, Guatemala.

Jedes Land hat uns auf seine eigene Art und Weise fasziniert und man ist fast sprachlos, wenn man auf die vergangen Wochen zurückblickt. Die Zeit verging rasend. Wir haben jetzt schon so viel erlebt, dass man daraus ein Buch im Taschenformat schreiben könnte.

Für mich ist es immer noch ein unglaubliches Gefühl. Mir kommt es so vor, als wäre ich noch vor ein paar Tagen zu Hause gewesen, Pläne und Routen schmiedend. Und jetzt stehen wir hier. Mit beiden Füßen auf dem Boden, in fremden Ländern, mit Menschen, die in einer anderen Welt leben. Das Meer, das in allen erdenklichen blau und grün tönen leuchtet. Die Gerüche der traditionellen Gerichte. Jedes Land ist unglaublich.

Zehntausend Kilometer von Zuhause entfernt.

Wir sahen Menschen, die in Bruchbuden hausen. Wir sahen die großen braunen Augen. Wir, im Zwiespalt mit sich selbst, stehend auf der Ladefläche eines Autos, fahrend zu einer Sehenswürdigkeit. Über Straßen, die keine sind. Am Straßenrand die Bauernfrauen, die ihre Babys wohl behütend in ein Tuch wickeln und auf dem Rücken tragen. Und ich dachte mir, welche Probleme haben wir, wenn wir überlegen welcher Kinderwagen wohl der beste sei, wenn wir überlegen welches Essen es heute gibt. Haben wir dann überhaupt Probleme?

Wir haben Glück und Leid gesehen, wir haben den Regen und die Sonne gespürt. Wir haben Menschen und Tiere, den Sand und das Meer, Lagunen und Berge, Wälder und Dschungel gesehen. Wir lernten zehn Wörter Spanisch, kommunizierten mit Händen und Füßen. Wir versuchen jeden Moment aufzusaugen, uns bewusst zu machen welch Glück wir haben. Wir haben das Privileg reisen zu können.

Im Grunde stehen wir jeden Tag auf, nicht wissend was uns erwartet. Und das ist ein tolles Gefühl, denn irgendwie wirft man damit auch all seine Bedenken über Bord. Auch wenn man in Deutschland versucht hat sich auf die Reise vorzubereiten, Wege, Routen und Ziele zu setzen, Blogeinträge zu lesen und Videos zu schauen, um eigentlich festzustellen: Hier vor Ort ist alles ganz anderes.

Schon jetzt ist uns klar: Wir werden einen anderen Weg gehen, als der den wir uns ausgemalt haben. Und das macht alles noch viel schöner und spannender…

Ihr dürft also genauso gespannt sein wie wir… Denn auch wir wissen nicht, wohin es uns im Dezember führt.

Das könnte Dich auch interessieren …

4 Antworten

  1. Michael Espelage sagt:

    Hey Hanna! Ich freue mich so für dich! Schön von dir zu lesen. Liebe Grüße von Michi, Swantje, Micah und Joris

    • Hanna sagt:

      Hallo ihr Lieben,

      ich hoffe euch geht es gut und freue mich ebenfalls sehr von euch zu lesen.
      Wir wünschen euch ein stressfreies erstes Weihnachten zu viert 😉

      Fühlt euch umarmt,
      Hanna

  2. Irina sagt:

    Wirklich toll geschrieben!!! Weiter so und weiterhin eine tolle Reise 😊😊😊

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.