Peru

Peru – ein Land mit Landschaften, die unterschiedlicher nicht sein können, (meist) hässlichen Gebäuden und zuvorkommenden Menschen. Etwas über zwei Wochen befanden wir uns in diesem Land und sind von Lima über Paracas, Ica, Huacachina, und Cusco nach Bolivien gereist. Lange Busfahrten und schlechte Straßen aber auch außergewöhnliche Naturlandschaften und viel Neues begegnete uns hier.

Lima

Chorrillos, Lima

Aus Guatemala City ging es über Mexico City mit dem Flugzeug nach Lima. Das Just-Another-Big-City-Vorurteil (~10 Millionen Einwohner) verflüchtigte sich bereits während der Fahrt vom Flughafen zu dem Airbnb-Appartement in Chorrillos. Die Stadt befindet sich zwischen den Anden und dem Pazifischen Ozean mitten in der Wüste. Die mehrere Dutzend Meter hohen Klippen, auf den verschiedene Gebäude errichtet sind, sehen vom Highway bzw. Strand sehr beeindruckend aus.

Chorrillos ist zwar nicht das Touristenzentrum von Lima, gilt jedoch als ein relativ sicheres Viertel. Trotz dieser Vorzeichen ist unser Ausflug zum Cristo del Pacífico auf den Hügeln im Nord-Osten von Chorrillos leider gescheitert. Auf dem Weg dorthin befinden sich einige Slums, die wir nicht erreicht haben, da uns netterweise eine lokales Pärchen mit „Danger, Danger!“ darauf hingewiesen haben, dass es zwar sicher für sie jedoch nicht für uns – ausländische Touristen – sei. Lima weist eine der größten Lücken zwischen arm und reich in Lateinamerika auf – in einigen Vierteln stehen Häuser, die mehrere Millionen Dollar kosten; in zwei Kilometern Luftlinie davon befinden sich Slums, hier genannt „Pueblos jóvenes„: Teils illegale Siedlungen, die kein fließendes Wasser haben und über keine Sanitäranlagen verfügen. Dort leben größtenteils Menschen, die aus Hoffnung auf besseres Leben oder wegen der Flucht vom Terror aus ländlichen Regionen zugezogen sind. Die Stadt ist bisher nicht in der Lage diesen Menschen eine vernünftige Perspektive zu bieten. So gelten diese Bezirke in Lima verständlicherweise als gefährlichste in der Stadt und sogar in ganz Südamerika. Anstatt helfen zu wollen und den Reichtum gerecht zu verteilen, setzt man hier auf die bewährte Methode der Berliner Mauer, hier genannt „El muro de la vergüenza“ dt. Mauer der Schande, die die Reichen und die Armen physisch trennen soll (hier eine kurze Doku von NDR dazu). Um die Armen weiterhin im Zaum zu halten wird es bei dieser Strategie vermutlich immer höhere Mauern brauchen – mal sehen, wie lange das gut geht. Friede dem Wellblech, Krieg den Palästen ^^.

Schick und reich hingegen ist das Stadtteil Miraflores. In dem Viertel befinden sich Hunderte Restaurants, Hotels und Boutiquen sowie einige Parks. Hier sind wir hingereist (übrigens sind Uber und ähnliche Apps für die Fortbewegung gut geeignet; wir haben EasyTaxi benutzt, da man auch Cash zahlen kann), um vor allem einen Ex-Arbeitskollegen von mir zu treffen, der Peru für vier Wochen erkundet hat: Tobias 🙂 . Tobi gab uns einen Crashkurs bzgl. des Reisens & des Essens in Peru und erzählte von seinen Erfahrungen.

Die restliche Zeit haben wir am Strand verbracht und die Surfer beobachtet. Das Wasser war zumindest für uns zu kalt (~10-12°C), um Schwimmen zu gehen.

Paracas

Kronleuchter von Paracas

Nach dem Aufenthalt in Lima ging es mit einem Cruz del Sur Bus für ca. 19 EUR p.P. ins ca. 300 Kilometer entfernte, südlich gelegene Paracas. Die Wüstenlandschaften auf der Busroute sehen beeindruckend aus. Paracas ist seit einigen Jahren das Go-To-Dorf, wenn man Islas Ballestas besuchen möchte. Dies war mal anders: Vor dem Erbeben 2007, bei dem 90 Menschen starben und 85% der Gebäude der Stadt zerstört worden sind, war Pisco der Ausgangsort für die Touren.

Wir übernachteten in einem Doppelzimmer in „El Buen Samaritano Backpacker„. Besonders der Neubau im hinteren Bereich war sehr ansprechend und sehr sauber. Die Unterkunft hatte zudem eine Gemeinschaftsküche und verfügte über gute Sanitäranlagen. Die Preise für die dort angebotenen Touren sind jedoch etwas überhöht – man kriegt auf der Straße nach etwas Handeln bessere Angebote.

Wir buchten in Paracas eine Tour nach Islas Ballestas und in den Nationalpark. Diese kostete umgerechnet ca. 16 EUR p.P. und umfasste den Transport zu den jeweiligen Sehenswürdigkeiten sowie den Eintritt in den Nationalpark und die Inseln.

Es ging morgen früh um 8 Uhr mit einem Boot zunächst zum „Candelabro de Paracas„, dt. Kronleuchter von Paracas. Es handelt sich dabei um ein wie ein Kronleuchter oder Kaktus aussehendes Gebilde auf einer Düne. Historiker gehen davon aus, dass die ca. 182 Meter hohe Erdzeichnung 200 Jahre v. Chr. von den Urvölkern von Paracas erstellt worden ist. Der Grund für die Erschaffung dieser Zeichnung lässt sich nur vermuten. Die Theorien hierzu können auf Wikipedia nachgelesen werden.

Anschließend ging es bei relativ rauem Wetter zu den Islas Ballestas, einer Inselgruppe bestehend aus drei Inseln und einigen Felsen. Die Inseln riecht man förmlich. Die von mehreren Tausend dort lebenden Guanokormoranen und anderen Vogelarten ausgeschiedenen Fäkalien, befinden sich auf den steinigen Inseln. Von den Booten aus sind diverse Tierarten in ihrer natürlichen Lebensweise zu beobachten, wie z.B. Südamerikanische Seebären, Mähnenrobben und kleine Humboldt-Pinguine.

Nach Islas Ballestas ging es mit einem Bus in den Paracas Nationalpark. Dort gab es unterschiedliche Sehenswürdigkeiten, wie z.B. die leider vom Erdbeben zerstörte La Catedral.

Huacachina

huacachina

Von Paracas ging es für kleines Geld mit einem Colectivo nach Huacachina. Dies ist ein sehr touristisches Dorf an einer Oase in der Nähe von Ica. Interessanterweise ist der natürliche Wasserzufluss zu dem kleinen See mittlerweile ausgetrocknet. So haben sich mehrere lokale Investoren zusammengeschlossen, um einen künstlichen Zufluss für den See zu organisieren. Die Oase wird somit für den Tourismus am Leben gehalten und wäre sonst bereits ausgetrocknet. Man kann mit Booten über die kleine Lagune paddeln – haben wir nicht gemacht, da dies nach dem langweiligsten Zeitvertreib überhaupt aussah.

Am ersten Tag sind wir leichtsinnigerweise und voller Selbstüberschätzung auf eine zahlreichen Dünen geklettert. Dies ist wirklich anstrengend, da man stets im Sand versinkt und kaum voran kommt. Zudem taten wir dies zum Sonnenuntergang. Die aufgrund des Temperaturabfalls entstehenden kalten Winde und Verwirbelungen haben eine Menge Sand in die Kameras, z.B. an ungünstig gelegene Stellen hinter die Linse, gespült und für laufende Nasen gesorgt 🙂 . Also: Plastiktüten, Wasser und Ausdauer mit einpacken.

Populär ist Huacachina für das Sandsurfing und die Buggy-Touren durch die Wüste (ca. 13 EUR p.P.). Dies haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen und nahmen an einer solchen Tour teil. Die Fahrkünste der Buggy-Fahrer und das Programm überzeugen auf ganzer Linie und sorgen für eine ordentliche Adrenalinausschüttung. Zudem ist das Sandsurfen auf den gewachsten Boards auf dem Bauch oder den Beinen ebenfalls ein Vergnügen. Vor der Rückkehr gibt es einen perfekten Abschluss in Form eines Haltes für den Sonnenuntergang an einer relativ hoch gelegenen Düne. Hier könnt ihr zusätzlich ein Video zu diesem Ausflug sehen.

Cusco

Cusco

Aus Ica werden von verschiedenen Busgesellschaften Nachtbusse nach Cusco angeboten. Wir entschieden uns aufgrund des Preises und der Online-Bewertungen für Moviltours (ca. 50-70% des Cruz del Sur-Preises). So bezahlten wir ca. 30 EUR p.P. und sind mit einer Verspätung von einer Stunde in die im Südosten von Peru gelegene Stadt Cusco los gefahren. Die Qualität der Busse und der Service war nicht schlechter als bei Cruz del Sur. Von daher ein echter Tipp.

Die Fahrt an sich war der Horror. Die Strecke führt durch die Berge und ist für ihre Kurven und Serpentinen bekannt. Die Reisekrankheit erreichte mitten in der Nacht ihren Höhepunkt… Aber wenigstens existierte eine Toilette auf dem Bus. Zudem mussten wir ca. eine Stunde wegen Reparaturarbeiten am Straßenrand vor einer Absperrung warten. Insgesamt also keine schöne Erfahrung. Es existieren jedoch kaum Alternativen für diese Route – außer dem recht teuren Fliegen.

Cusco liegt auf ca. 3400 Meter Höhe und war die Hauptstadt des Inka-Reiches. Das kulturelle Angebot an unterschiedlichen Museen, Sehenswürdigkeiten und Touren ist hier so groß, dass man in der Stadt wochenlang verbringen könnte, ohne je etwas wiederholen zu müssen. Ich würde jedem empfehlen einen Touristen-Pass für eine Woche für umgerechnet ca. 30 EUR zu erwerben. Damit darf man über ein Dutzend verschiedener Stätte und Sehenswürdigkeiten besuchen, ohne dafür vor Ort Eintritt bezahlen zu müssen. Jede dieser Sehenswürdigkeiten kostet sonst an der „Abendkasse“ ca. 15 EUR, wie wir selbst erfahren mussten.

Wir haben uns zunächst an die Höhe gewöhnen müssen. So verbrachten wir die ersten Tage mit Kopfschmerzen und in Schlaflosigkeit eingedeckt mit Essen und Coca-Blättern in unserem Airbnb-Apartment und sind nur gelegentlich in die Stadt gefahren, um einen Spaziergang zu machen und etwas Sonne zu tanken.

Rainbow-Mountain

Rainbow-Mountain

Nach drei Nächten Ruhepause entschieden wir uns nach Empfehlung von Tobi für die Rainbow-Mountain-Tour (Vinicunca-Berg). Für umgerechnet ca. 20 EUR p.P. ging es mitten in der Nacht mit einem Colectivo in die Berge. Die Fahrt dorthin verläuft über spektakuläre Cliffs mit schönen Aussichten. Die Straße ist sehr eng und erlaubt zumindest in dem letzten Fünftel keine Wendelmanöver oder Gegenverkehr. Ich hatte das Gefühl, dass es eine Abmachung zwischen den Tour-Betreibern gibt: Morgens wird hochgefahren und ab 14 Uhr fahren die ersten wieder zurück. Wir hatten während der Fahrt keinen Gegenverkehr.

In dem Preis enthalten war ein Frühstück auf dem Hinweg um ca. 6-7 Uhr und ein Mittagessen auf dem Rückweg in dem Dorf Japura. Die Mahlzeiten finden in den Bergen auf ca. 4000-4500 Meter Höhe statt und sind sehr einfach. Ihren Zweck erfüllen sie trotzdem 😉 .

Angekommen in Punto de Ingreso auf ca. 4500 Meter Höhe werden die Menschen aus den Bussen ausgeladen und können vor Ort überteuerte Coca-Blätter und Getränke kaufen. Ein paar Meter weiter befindet sich ein großer Platz auf dem sich Dutzende Einheimische mit Pferden tummeln. Diese bieten gegen Entgelt das Besteigen des Berges auf dem Rücken eines Pferdes an. Auch später auf der kompletten Route existiert eine solche Möglichkeit, auch wenn die Tourguides es zum Teil verneinen. Hier gilt: Je höher das Pferd angemietet wird, desto günstiger wird es. Ganz nach oben dürfen die Pferde jedoch nicht – die letzten Meter muss man in jedem Fall selbst laufen.

Nach oben geht es über einen ziemlich gut ausgebauten Wanderweg. Der Aufstieg auf den in ca. 5000 Meter Höhe gelegenen Rainbow-Mountain dauert ca. zwei Stunden und ist allein wegen der dünnen Luft anstrengend. Für Dutzende von Bussen mit Hunderten von Gästen existiert auch mindestens ein Arzt-Team. Dieses kann zur Not eingreifen und die Menschen an die mitgebrachten Sauerstofftanks anschließen oder anderweitige Hilfestellungen leisten. Ich habe das Team lediglich unten in einem SUV gesehen – keine Ahnung, ob die den Berg mit besteigen. Nachtrag: Hanna wurde auf dem Wanderweg vom durch besondere Westen gekennzeichnete Ärzte-Team Hilfe angeboten. Scheinbar besteigen diese tatsächlich den Berg.

Oben angekommen, kann man sich entweder auf dem Pass erholen, auf einen Aussichtspunkt in 100-200 Meter Entfernung laufen oder weiter in Richtung des Red-Mountain (?) laufen. Aufgrund der Zeitknappheit und Erschöpfung entschieden wir uns für die ersten beiden Optionen. Auf dem Aussichtspunkt hat man einen sehr schönen Überblick über das Tal, den Vinicunca und die restlichen Berge in der Umgebung. Zudem ist der schneebedeckte fünft-höchste Berg (6384 Meter Höhe) von Peru namens Ausangate sehr gut sichtbar. Auch die Farben des Vinicunca sind von oben sehr schön zu erkennen: Rot = Eisenoxid, Pink = Mangan, Gelb = Schwefel und Kupfer, Blau/Grün = Wasser und Sauerstoff, Schwarz = Granit.

Nach dem Abstieg beklagten sich sehr viele über migräneartige Kopfschmerzen. Davon waren wir ebenfalls betroffen. Der Grund ist vermutlich die Kombination aus Dehydratation, körperliche Anstrengung und Sauerstoffmangel. Also viel Trinken und evtl. eine Kopfschmerztablette einpacken 🙂 . Und da wir gerade bei der Packliste sind: Lippenbalsam und Sonnencreme sind ebenfalls sehr hilfreich – starke Winde und die dünne Ozonschicht machen es den Lippen bzw. der Haut zu schaffen.

Auf dem Rückweg fuhr der Fahrer mehrere im Preis enthaltene Aussichtspunkte von verschiedenen Lagunen bzw. Seen an. Die sehen ganz nett aus, sind jedoch nichts besonders – muss man sich nicht unbedingt drauf einlassen.

Machu Picchu

Nach einer Erholung vom Rainbow-Mountain haben wir uns zu dem eigentlichen Hauptziel vermutlich aller Touristen in der Region aufgemacht: Machu Picchu. Es handelt sich hierbei um eine von Spaniern unentdeckte und seit 1981 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Inka-Stätte aus dem 15. Jahrhundert. Im Jahr 2007 wurde die Stadt zudem zu den neuen sieben Weltwundern gewählt. Machu Picchu befindet sich ca. 80 Kilometer nordwestlich von Cusco.

Anreise

Es gibt eigentlich nur zwei Wege von Cusco zum Machu Picchu anzureisen: Mit dem recht teuren (ab 120 EUR, 3-4 Stunden) Zug oder mit einem Colectivo (nicht ganz korrekt, man kann auch diverse mehrtägige Routen nehmen). Die Kleinbusse fahren in Cusco los und bringen die Passagiere zu dem Wasserkraftwerk „Central Hidroelectrica Machu Picchu“ in der Nähe von Machu Picchu. Vor dort muss man dann zu Fuß die Gleise entlang zu dem sehr touristischen Dorf Aguas Calientes laufen. Die Fahrt dauert ca. 6-7 Stunden und das Laufen weitere zwei Stunden. So ist allein für die Anreise bereits ein Tag notwendig. In Aguas Calientes erwarten einen überteuerte Hotels und Restaurants gepaart mit schlechtem Service, versteckten Gebühren und beschissenem Dollar-Kurs. Also am besten nur als Sprungbrett nach Machu Picchu nutzen und die überfressenen Betreiber und Angestellte der Lokale/Shops meiden..

Zug

Zug

 

Gleise am Fluss

Gleise am Fluss

 

Tickets

Für die Tour zum Machu Picchu existieren All-Inclusive-Angebote in Cusco. So zahlt man für Transfer, Mittagessen, Abendessen, Übernachtung in einem Dorm, Frühstück, Eintritt zum Machu Picchu und englischen Guide ab 60 EUR. Wir haben uns zusätzlich für die Besteigung des Machu Picchu Mountain entschieden. Da dies einige Stunden in Anspruch nimmt und somit eine Rückkehr am selben Tag nicht mehr möglich ist, haben wir eine zweite Nacht dazu gebucht. Der Preis für zwei Nächte in einem Doppelzimmer inkl. Transfer und den oben aufgezählten Mahlzeiten betrug umgerechnet ca. 100 EUR p.P. Übrigens ist das Buchen der Tickets Wochen bzw. Monate im Voraus zumindest für den schwieriger zu besteigenden Montaña, genau so wie für Machu Picchu selbst, nicht notwendig. Die Agenturen in Cusco bieten zum Teil bessere Preise an. Im Gegensatz dazu sind Tickets für den einfacheren und beliebteren Huayna Picchu oft ein paar Wochen im Voraus vergriffen. Die Verfügbarkeit der Tickets kann entweder auf der offiziellen Webseite aus der Steinzeit (erfordert Flash) oder hier überprüft werden.

Unser Transfer zurück nach Cusco hat leider nicht wie erwartet geklappt: Wir wurden an der Hidroelectrica von dem Busfahrer vergessen. Stattdessen nahmen wir einen anderen bzw. den letzten Bus, der etwas später fuhr und ca. 8 EUR p.P. gekostet hat. Am nächsten Tag haben wir das Büro der Veranstalter aufgesucht. Die Kosten wurden uns erstattet 🙂

Besichtigung der Stätte

Aus Aguas Calientes kann man entweder für 24 USD p.P. einen Bus zum Machu Picchu und zurück nehmen oder zu Fuß die Treppen durch den Dschungel ca. 1-2 Stunde erklimmen. Für den Fußmarsch sollte man am besten bereits um 4:45 Uhr am Tor sein, damit man rechtzeitig den Eingangsbereich oben erreicht. Oben trifft man den Guide, geht mit ihm gemeinsam rein und verbringt 1,5-2 Stunden in der Stadt. Anschließend hat man Zeit sich alleine durch die Gegend zu bewegen und Fotos zu machen. Das Vormittagsticket ist eigentlich nur bis 13 Uhr gültig. Es gibt jedoch keine Kontrolleure und die Überziehung wird toleriert. So muss man nicht unbedingt den Ort pünktlich verlassen.

Wir hatten am frühen Morgen viel Nebel und man konnte kaum etwas sehen. Dies ist normal und sollte sich im Laufe des Vormittages aufklären. So war es bei uns ebenfalls: Bereits um 8:30 Uhr schien die Sonne.

MP bei Nebel

MP bei Nebel

Berge bei Nebel

Da wir zusätzlich zu dem normalen Ticket die Besteigung des Montaña hinzugebucht haben, passierten wir um ca. 9 Uhr den Kontrollpunkt und hatten weitere 2585 Stufen vor uns (hier hat jemand nachgezählt ^^). Es war vor allem für die Knie etwas anstrengend, da die Treppen oben sehr steil und hoch werden. Alle paar Minuten kommen Menschen aus der 7-Uhr-Gruppe entgegen und machen verständlicherweise widersprüchliche Aussagen bzgl. der Restdauer. In einem Punkt waren sich jedoch alle einig: Der anstrengende Aufstieg lohnt sich 🙂

 

MP von oben

MP von oben

Oben existieren mehrere Plattformen, auf denen sich einige Menschen tummeln. Dank der Begrenzung der Menschenmengen ist es problemlos möglich Fotos zu machen und sich relativ frei zu bewegen. Man hat in jede Richtung kilomerterweiten Ausblick auf verschiedene Bergtäler, Machu Picchu, Hidroelectrica, Aguas Calientes und vieles Andere. Hier mal ein paar Bilder von der tollen Aussicht von verschiedenen Aussichtsplattformen.

 

Grüße aus kaltem Seoul & frohe Weihnachten an alle 🙂

Peace

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